Es passiert hin und wieder: Eine mir völlig fremde Person meint, mich anschreiben zu müssen, obwohl mich angeblich niemand mag. Während manche Menschen auf so etwas sofort mit starken Emotionen reagieren, unterlasse ich dies meistens, um meiner Gegnerin einfach in ihrem Glauben zu lassen. Da ich glücklich mit jemandem zusammen bin, sorge ich mich erst recht nicht um eine Person, die mir laut eigener Aussage ohnehin egal ist.
Der Schauplatz in Nordfriesland
Die jüngste „Diskussion“ – wenn man das überhaupt so nennen mag – spielte sich mal wieder in der Facebook-Gruppe „Du kommst aus Husum, wenn… Postet was ihr wollt“ ab. Eine gewisse Anna Stoffers behauptete dort in den Kommentaren, ich (Martino Bönki) würde mir einfach nur wünschen, dass überhaupt mal jemand auf mich steht. Laut ihr wisse man jedoch, wenn man mich sieht und erlebt, dass das niemals passieren wird. Als Sahnehäubchen bezeichnete sie mich dann noch als „verrückten Stalker“.
Nur der Fairness halber ein paar Fakten zu mir:
- Ich bin seit dem 24. Juli 1997 hier oben in Husum (Nordfriesland) und glücklich vergeben.
- Ich hüte mich generell davor, hier oben eine Beziehung einzugehen.
Der (vermeintliche) Widerspruch
Ich habe der guten Dame also geantwortet und der Person, die mich ständig anschreibt, ein weiteres Mal erklärt, dass das mit uns beiden nichts wird. Ich schrieb ihr, dass ich glücklich mit einer Araberin bin.
Für meine Haterin war das scheinbar ein gefundenes Fressen. Sie meinte, ich sei nicht der Hellste und würde lügen, weil ich mir angeblich selbst widerspreche. Ihre Logik: Ich könne mich nicht davor hüten, eine Beziehung einzugehen, und gleichzeitig glücklich mit einer Araberin sein.
Mein Konter war recht simpel: Würde ich hier oben noch eine Beziehung eingehen, würde ich ja plötzlich zwei Beziehungen führen. Mag sein, dass andere das machen, aber mir reicht eine Frau.
Wahre Zufriedenheit sieht anders aus
Man muss sich bei solchen Vorfällen wirklich fragen: Wie kaputt muss man eigentlich selbst sein, um das eigene Ego damit zu schmücken, andere in der eigenen Vorstellung fertigzumachen?. Und das, obwohl diese Person laut ihrem eigenen Facebook-Account verheiratet ist und in einer angeblich glücklichen Beziehung lebt.
Mir ist völlig egal, wer bei solchen Diskussionen am Ende was gewonnen hat oder nicht. Soll sie sich dafür feiern, wenn sie es denn tut. Ich weiß ohnehin, dass sie es sehr wahrscheinlich bald wieder tun wird, da dies nun schon ihr vierter Versuch war. Aber sie wird auch beim nächsten Mal exakt die gleiche Antwort bekommen, denn sie erheitert uns mit solchen Aktionen lediglich.
Woher will sie auch wissen, was ich gerade mache? Während sie sehr wahrscheinlich in Nordfriesland vor dem Bildschirm sitzt, ahnt sie nämlich nicht, dass ich aktuell gar nicht dort, sondern bei meiner Liebsten in Hamburg bin.
In diesem Sinne:
Lassen wir uns von Hatern nicht frustrieren ☺.
Peace,
Martino Bönki
Journalist / Ex Investigativ Journalist